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Wussten Sie eigentlich …

… dass laut statista 2024 mehr als 56 Millionen Deutsche in den Urlaub fuhren? Im internationalen Vergleich zählt Deutschland zu den reisefreudigsten Völkern.

Balkonien oder doch in die Ferne?

Im Urlaub zuhause bleiben hat Vorteile. Es spart Geld, schont die Umwelt, im Vertrauten zu bleiben ist weniger stressig, es bleibt Zeit, die Heimat besser kennenzulernen. Es birgt aber auch die Gefahr, zu wenig Abstand zum sonstigen Alltag zu halten und die freie Zeit dafür zu nutzen, alles Unerledigte endlich zu bearbeiten. Die Komfortzone ist nicht grundlos unser Hauptlebensraum. Das Urlauben zuhause als neuer Trend, der auch vielfältigen wirtschaftlichen Entwicklungen geschuldet ist, schuf einen neuen Begriff: Aus Vacation wurde Staycation. Aber neugierig zu bleiben, etwas zu wollen, zu experimentieren und mit sich und der Welt neue Erfahrungen zu machen ist manchmal körperlich anstrengend, aber seelisch sehr wohltuend. Erholung resultiert nicht einfach nur aus Passivität. Ob Backpacker, Bildungseisender, Pauschalurlauber, Low-Budget-Traveller, Erlebnis-Junkie, Sicherheitsfanatiker, Genusssuchender oder doch Weniger-ist-mehr-Typ, Heimatverbundener, Bescheidener: Was auch immer Sie tun: In Ihrem Urlaub sollten Sie Ihren individuellen Neigungen, Ressourcen und Bedürfnissen folgen. Bekanntlich ist ja jeder seines Glückes Schmied.

Key Takeaway:

Ob zu Hause bleiben oder auf Reisen gehen, beides hat Vor- und Nachteile. Bei jeder Variante ist es ratsam, einen Unterschied zu schaffen, der tatsächlich einen Unterschied macht. Freie Zeit ist mehr als nur Freizeit. Sie wird als die bedürfnisorientierte Me-Time beschrieben, die ohne Produktivitätsdiktat und Ergebnisdruck besonders erholsam wirkt.

Die Minutenpsychologie wünscht Ihnen einen schönen, belebenden und erholsamen Urlaub!

Ihr

Dr. Stefan Gerhardinger