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Wussten Sie eigentlich …

… dass uns das Hormon Melatonin müde macht? Bei Helligkeit, vorausgesetzt wir nutzen sie, wird es abgebaut. Alles neu macht der Mai, sagt man, aber ohne unser Zutun wird der baldige Mai wenig Chance haben. 

Aus dem Winterschlaf in den Frühjahrsputz und dann durchstarten …

Es werden die Zeitschriften wieder voll sein mit Gesundheitstipps fürs Frühjahr. Wir lesen Altbekanntes und nehmen es kaum noch zur Kenntnis. Ja, ja, weiß schon. Diese immer gleichen Tipps sind nicht schlechter geworden, im Gegenteil. Sie wissen ja: Mehr Sport an der frischen Luft, gesunde Ernährung, regelmäßig entspannende Auszeiten, Struktur im Alltag, inspirierende Sozialkontakte und ein positives Mindset. „Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, sagte Erich Kästner 1950. Von der Idee zur Aktion ist es oft ein weiter Weg. Ohne klares Ziel, einen praktikablen Plan und eine erfolgsorientierte Mannschaft wird es schwer. Jeder neue Kurs ist eine Kombination mehrerer kleiner Experimente. Entscheidend ist, dass Ihre Ziele tatsächlich Ihre Ziele sind. Statten Sie in Ihrem Inneren Team dafür wichtige Rollen mit mehr Kompetenzen aus. Bewährte Teamplayer sind etwa: Schweinehund-Bändiger, Lebenselixier-Mischer, Werte-Vertreter, Event-Manager, Qualitätsbeauftragter, Vergnügungswart, fürsorglicher Begleiter und innerer Freund, weiser Ideengeber, Motivator, Kreativ-Abteilung, Nonkonformisten-Fraktion und, ganz wichtig, ein Finalisierer. Die Zusammensetzung eines inneren Teams sollte der Aufgabe und der Zielsetzung entsprechen. Altbekannte Bremser müssen nicht schon wieder ans Ruder. Militante Gesundheitsapostel, Dampfplauderer, Geizkrägen, Miesmacher, Trantüten, Schwanzeinzieher, Schönfärber, Moralisten, Geizkrägen, Entscheidungstode, Faulpelze sind im inneren Parlament mitunter wichtig, zum Start ins Frühjahr, wo ja das Leben neu erwachen will, sollte man deren Einfluss tunlichst beschränken. Mal ehrlich: Wie ist Ihr inneres Team aktuell organisiert? Es gibt vielerlei Hinweise darauf, dass auf das Leben neugierige, gut organisierte, gesellige, kooperative und emotional stabile Menschen zu den erfolgreicheren und glücklicheren Vertretern unserer Spezies zählen.

Key Takeaway: Also Leinen los, halten Sie ihren Kessel unter Dampf, aber verheizen Sie sich nicht. Dokumentieren Sie wenigstens einmal wöchentlich, ob Sie Ihre Vorgaben auch umgesetzt haben. Wenn nein, sollten Sie eine wirklich gute Begründung dafür haben. Ausreden zählen nicht! Es geht um Sie selbst, warum sollten Sie sich betrügen?

Wenn Sie mehr zu diesem Thema und über sich selbst erfahren wollen, nutzen Sie die persönlichkeitsbildenden caritasGROW-Angebote (www.caritas-grow.de).

Nächste Workshops: „Führungskompetenz-Booster“ am 15.04., „Burnoutprophylaxe“ am 22.04. und „Projekt- und Change-Management“ am 19.05.2026

 

Ihr

 

Dr. Stefan Gerhardinger