Wussten Sie eigentlich …
… dass sich laut dem „Better-Than-Average-Effect der Mensch – verglichen mit Seinesgleichen – deutlich über dem Durchschnitt einschätzt? Wenn das der Realität entspräche, wäre die Welt sehr viel besser und sicher auch interessanter.
Sind Sie ein interessanter Mensch
… oder doch eher ein ermüdender Langweiler, der in Sekunden für eingeschlafene Füße bei jedem Gegenüber sorgt? Nichtssagendes, tausend Mal Wiederholtes, Oberflächliches, Langatmiges, Weitschweifiges, Unverdauliches und Deplatziertes sind der rasche Tod des Interesses. Ein interessanter Mensch hingegen bereichert sich selbst und seine Umgebung. Sich für andere Menschen interessieren ist weitaus mehr als billige Neugier. Es ist ein wertvolles empathisches Hin- und Zuhören, verbunden mit angemessener Resonanz und Selbstoffenbarung. In jeder Kommunikation ist der Anfang von großer Bedeutung. Das kennen wir alle bei literarischen Werken. „Schreib den ersten Satz so, dass der Leser unbedingt auch den zweiten Satz lesen will“ sagt William Faulkner. Alle Menschen sind prinzipiell interessant, aber es gibt sehr große, bedeutsame Unterschiede. Denken Sie an die langweiligste Person, die Sie je getroffen haben. Was war Ihnen zu viel, was war Ihnen zu wenig in der Interaktion? Interessante Menschen sind durch verschiedene Merkmale zu charakterisieren: Sie sind neugierig aufs Leben, verlassen ihre Komfortzone lieber einmal öfter, um die Welt zu erkunden. Sie gehen ungewöhnliche Wege, sind bereit zum Risiko, denken auch mal anders und sind echte Typen. Wenn sie von ihren Ideen erzählen, ihre Gedanken mit anderen teilen, funkeln ihre Augen. Sie nehmen ungewöhnliche Perspektiven ein, das bereichert Gespräche. Mit ihrer Leidenschaft stecken sie andere an, ihr inneres Feuer wärmt auch andere. Sie sind vielfältig, recht umgänglich, sehr kommunikativ. Dabei vergessen sie nicht bescheiden zu bleiben, stellen ihr Ego zurück und sind gerne gute Zuhörer. In jedem Fall bleiben tatsächlich interessante Menschen authentisch, denn nichts ist uninteressanter als jemand, der sein wahres Selbst versteckt.
Key Takeaway:
Die eigene Wirkung kann man steigern! Wer sich für nichts interessiert, ist und bleibt uninteressant. Steigern Sie Ihre Attraktivität. Erlauben Sie sich ein gewisses Etwas, wobei das Innere das Äußere bestätigen sollte. Erlauben Sie sich Variation und Vielfalt bei den Themen und in deren Vermittlung. Monotonie in Tonfall und Stimmlage schickt unser Gegenüber in den Offline-Modus. Der interessante Zeitgenosse braucht viel Interaktions- und Kommunikationskompetenz und sicher eine gute Prise Charisma.
Wenn Sie mehr zu diesem Thema und über sich selbst erfahren wollen, nutzen Sie die persönlichkeitsbildenden caritasGROW-Angebote (www.caritas-grow.de), z.B. den Workshop „Gesprächsführung“ am 25.03.2026.
Ihr
Dr. Stefan Gerhardinger
