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Wussten Sie eigentlich …
… dass Erfolg das positive Ergebnis einer Bemühung und damit das Eintreten einer beabsichtigten Wirkung ist? Erfolg ist individuell und subjektiv, jeder hat seine eigene Vorstellung davon, was ihm wichtig ist.

Die Psychologie des Erfolges

Erfolg ist kein Glücksfall, er wird gemacht. Ohne Aufwand kein Ertrag. Gut ist der natürliche Feind von besser. Ein Diamant ist ein Stück Kohle, das Ausdauer hatte. Es gibt äußere und innere Anzeichen von Erfolg. Der Selbstwert sollte nicht alleine vom Erfolg abhängen. Wenn Sie nur jemand sind, wenn Sie erfolgreich sind, wer sind Sie dann, wenn Sie keinen Erfolg haben? Es gibt keine Erfolgsgaranten, aber bewährte Strategien für die Gestaltung beruflicher und privater Beziehungen. Wir mögen Vertrautes. In Gestik, Mimik, Sitzposition und Sprechweise sein Gegenüber zu spiegeln suggeriert Ähnlichkeit und diese wiederum begünstigt Sympathie. Der Benjamin-Franklin-Effekt besagt, dass wir Menschen mehr mögen, denen wir geholfen haben. Wir rationalisieren: Wenn ich Hilfe gewähre, muss das ja einen Grund haben. Bitten Sie daher öfter Ihre Mitmenschen um kleine Gefälligkeiten. Der Foot-in-the-Door-Effekt belegt, dass Menschen eher bereit sind, eine größere Bitte zu erfüllen, wenn sie zuvor bereits eine kleinere akzeptiert haben. Der Social-Proof-Effekt legt nahe, bei der Entscheidungsfindung darauf zu verweisen, dass die vorgeschlagene Lösung schon von vielen erfolgreich umgesetzt wurde. Das Bewährte kann offenbar nicht falsch sein. Das Gesetz der Reziprozität verdeutlicht, dass wir uns verpflichtet fühlen, eine erhaltene Gefälligkeit zu erwidern. Geben Sie und nehmen sie dann ggf. doppelt und dreifach. Der Halo-Effekt beschreibt, wie ein einzelnes herausragendes Merkmal dazu führt, dass eine Person insgesamt positiver wahrgenommen wird. Bringen Sie Ihre Spezial-Talente ins Spiel. Der Recency-Effekt lehrt uns, dass wir uns besonders gut an die zuletzt gehörten Informationen erinnern. Setzen Sie nachhaltig wirksame Schlusspunkte. So erstrebenswert Erfolge sind, zur Erfüllung führen sie nicht automatisch. Anhaltender Erfolg kann zur nicht mehr bemerkbaren Selbstverständlichkeit werden. Die persönliche Messlatte liegt dann oft sehr hoch. Erfolg sollte nicht zur Droge werden. Jeder Erfolg wird auch Neider erzeugen. Und dennoch: Erfolg ist ein Prozess, mit vielen kleinen, richtigen Entscheidungen. „Der Erfolg hat drei Buchstaben: Tun.“ (Goethe). Tun Sie heute etwas, worauf Sie morgen stolz sein können!

Key Takeaway

Erfolg beginnt im Kopf. Carol Dweck beschreibt zwei verschiedene Mindsets. Menschen mit einem fixen Mindset verarbeiten einen Fehler oft, indem sie sich selbst als Fehler sehen. Menschen mit einem Growth-Mindset sehen Fehler als Wake-up-call und damit als Entwicklungsschritt. Wer daran glaubt, erfolgreich zu sein, ist leidenschaftlicher und hat mehr Entschlossenheit. „Fake it, till you make it!“

Wenn Sie mehr zu diesem Thema und über sich selbst erfahren wollen, nutzen Sie die persönlichkeitsbildenden caritasGROW-Angebote (www.caritas-grow.de), insbesondere den Workshop „Selbstmanagement“ am 03.12.2025.

 

Ihr

Dr. Stefan Gerhardinger